Wir wollen ein Haus des Lernens und Wohlfühlens sein. Jedes Kind mit seiner Individualität steht bei uns im Mittelpunkt. Wir wollen ihre Selbstständigkeit und ihr Selbstbewußtsein stärken, sowie ihre Teamfähigkeit fördern. Wir versuchen altersgerecht die Einsicht zu vermitteln, dass jeder ein Stück Verantwortung für unseren Lebensraum übernehmen muss. Daraus leiten sich unsere pädagogischen Schwerpunkte ab.

Unter dem ersten Leitgedanken: „Schule als Lebens- und Erfahrungsraum“ ist es uns wichtig, unseren Schülern eine Lern- und Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sie sich wohl fühlen können. Grundlage dafür ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule. Elterninitiativen, wie zum Beispiel der Aufbau von Spielgeräten oder die Mitgestaltung des Schulhofes werden gern von uns unterstützt. Ideen und Anregungen unserer Kinder beziehen wir in den Schulalltag ein. Eltern und Schüler sollen an ihrer Schule mitreden können.

Was unterscheidet uns von anderen Schulen?

Das Besondere unserer Schule besteht darin, den historischen Hintergrund des Gebäudes und seiner Umgebung zu erforschen. Bewusst nutzen wir hierbei den Kontakt zu Anwohnern und ehemaligen Schülern. Die Traditionspflege soll sich in enger Zusammenarbeit mit den Anwohnern ständig vertiefen. Durch den Kooperationsvertrag mit unserer Stadtbibliothek sind wir in der Lage zusätzliche Materialien in unsere Forschungsarbeit einzubeziehen. In diesem Zusammenhang lernen unsere Kinder die Bibliothek als Möglichkeit kennen, verschiedene Medien für ihr eigenes Lernen zu nutzen.

Als Zweites erachten wir den Bereich des sozialen Lernens als wesentlich. „Miteinander und voneinander Lernen“ bedeutet, die Kinder für einen toleranten und gewaltfreien Umgang miteinander zu sensibilisieren. Durch das Einbeziehen der Generationen in unsere Forschungsarbeit entwickeln wir Verständnis und Akzeptanz.

„Die individuelle Förderung„ ist der dritte Leitgedanke unseres pädagogischen Konzeptes. Um die Entwicklung eines jeden Schülers positiv zu begleiten, nutzen wir verschiedene methodische Arbeitsformen. Unser Kollegium nutzt verschiedene Formen der Fortbildung, um eigene „fachliche Kompetenzen„ gezielt in die Arbeit einfließen zu lassen.

Diese 4 Schwerpunkte spiegeln sich in unserem Schuleigenen Lehrplan wieder. Unser Schulprogramm und der Lehrplan sind aufeinander abgestimmt. Daher greifen wir die Umwelterziehung und den Nutzen des Energiesparens nicht nur in Projekten, sondern besonders im Heimat -und Sachunterricht auf. Durch den naturnahen Schulhof und eine konsequent durchgeführte Mülltrennung in jedem Klassenraum, sind die Kinder für diese Themen schon sensibilisiert. Wir bitten die Eltern darum, den Kindern wiederbenutzbare Behältnisse für Pausenbrote und Getränke mitzugeben. Gemeinsam mit der Hausmeisterin  wird ein Energiesparplan aufgestellt.